Trekking in der Schweiz

Wanderabenteuer für
Gross und Klein

Trekking ist für viele Outdoor-Fans der Trendsport schlechthin. In der Schweiz findest du zahlreiche Routen, auf denen du dem Alltag entfliehen und atemberaubende Landschaften geniessen kannst. Ob allein, zu zweit oder mit der ganzen Familie – Trekking macht Spass und ist gesund! Hier erfährst du, wie du die Outdooraktivität angehst und welche Ausrüstung essenziell ist.

 

Inhalt

Was ist Trekking eigentlich?

Was viele einfach nur als Wandern kennen, wird von Outdoor-Hobbyisten durch verschiedene Begriffe feiner kategorisiert. Ausschlaggebend sind dabei Kriterien wie Dauer und Länge der Tour, Gepäck, Ziel, Ausrüstung und Hilfsmittel. Trekking ist normalerweise eine mehrtägige Reise, die zu Fuss oder auch per Kanu oder Fahrrad zurückgelegt wird – jedenfalls kommt dabei Muskelkraft zum Einsatz.

Die meisten Trekkingfans entscheiden sich für den Fussmarsch von Hütte zu Hütte oder mit Übernachtung im Zelt. Es gibt kurze Trekkingtouren, die nur drei bis fünf Tage dauern, aber auch Weitwanderungen, für die du einen ganzen Monat einplanen musst. Vom Familienwochenende in der Natur bis zum ausgedehnten Trekkingurlaub ist also alles möglich!

 

6 schöne Trekkingtouren in der Schweiz

Die Schweiz bietet wunderbare Trekkingtouren durch die Alpen, den Schweizer Nationalpark sowie an Seen und Flüssen vorbei. Das dichte Netz an Berghütten ermöglicht es, viele Routen je nach Können und Erfahrung zu verlängern oder zu verkürzen. So kommen auch Anfänger und Familien beim Trekking voll auf ihre Kosten. Die folgenden sechs Touren sind für verschiedene Schwierigkeitsgrade geeignet.

1. Gletschertour am Wildhorn

Wer sich zum ersten Mal im Trekking ausprobiert, ist mit dieser zweitägigen Tour gut beraten. Sonst bekannt als Wintersportregion, ist das Berner Oberland auch im Sommer einen Besuch wert. Startpunkt ist die Iffigenalp, die am besten mit dem Postauto zu erreichen ist. Von dort aus geht es am ersten Tag zur Wildhornhütte, wo 96 Übernachtungsgäste Platz finden. Am zweiten Tag kommst du an drei Gletschern vorbei, dem Tungel-, dem Chilchli- und dem Ténéhetgletscher. Anschliessend geht es über den Rawilpass zurück zum Ausgangspunkt.

2. Mit der Buiräbähnli zur Alp Oberfeld

Vor allem für Familien mit Kindern ist die Unterstützung der Buiräbähnli ein Highlight. Auf der dreitägigen Tour vom Engelberger Tal aus überwindest du immer wieder einen Teil der Strecke mit der Transportseilbahn. So bleibt das Wandern leicht und stressfrei und du erlebst trotzdem eine echte Trekkingtour. Kleine gemütliche Berghütten an der Strecke bieten Platz zum Übernachten.

3. Trekking am Matterhorn

Etwas anspruchsvoller wird es bei einer Tour zu Füssen des Matterhorns, die am berühmten Dreigestirn aus Eiger, Mönch und Jungfrau vorbeiführt. Insgesamt ist die Strecke 61 km lang, sodass du mindestens drei Tage einplanen solltest. Ausgangs- und Endpunkt ist der Ort Ovorannaz, bei der Touristeninformation erhältst du auch eine Tourenkarte.

4. Vier-Quellenweg am Gotthardsmassiv

Das Gotthardsmassiv wird gern auch als Wasserschloss bezeichnet, denn es zählt zu den wasserreichsten Regionen der Alpen. Auf dem Vier-Quellen-Weg begegnest du den Ursprüngen der Flüsse Rhein, Rhone, Reuss und Ticino. Die Route ist gut ausgeschildert und führt über leicht begehbare Wanderwege. Insgesamt läufst du etwa 85 km vom Oberalppass bis zum Rhonegletscher. Die Tour ist in fünf Etappen zu meistern.

5. Trekking im Schweizer Nationalpark

Den Schweizer Nationalpark kansst du bei einer Wandertour auf verschiedenen Wegen in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden auf dich wirken lassen. Du entscheidest, ob du drei, sechs oder neun Tage unterwegs sein willst. Sie alle führen über den Ofenpass und bieten einen Blick auf fast unberührte Natur. Camping ist allerdings nicht erlaubt.

6. Wandern im Juragebirge

Wer einen ganzen Urlaub mit Trekking verbringen möchte, kann sich den Jurahöhenweg vornehmen. Er ist über 300 km lang und reicht von Dielsdorf bei Zürich bis nach Borex in der Nähe von Genf. Diese Tour ist etwas für fortgeschrittene Wanderfans und dauert etwa 16 Tage, wenn du jeden Tag sechs Stunden unterwegs bist. Natürlich kannst du dir auch länger Zeit nehmen oder nur einen Teil der Route absolvieren. Auf dem Weg sind zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten verfügbar.

Outdoor-Trekking: Auf die Ausrüstung kommt es an

Beim Trekking wie bei Outdoor-Sportarten aller Art ist es wichtig, passend ausgerüstet zu sein. Mit falschem Schuhwerk und undichter Kleidung wird die Reise sonst schnell ungemütlich. Funktionskleidung ist für mehrtägige Wanderungen unerlässlich. Ausserdem solltest du das Gepäck in einem ergonomischen Rucksack mitführen, um Schmerzen in Rücken und Schultern zu vermeiden.

Wer statt in einer Hütte lieber im Zelt im Schlafsack übernachten möchte, benötigt überdies entsprechende Campingausrüstung und Proviant. Vor allem, wenn du häufig wandern möchtest oder eine lange Trekkingtour planst, lohnt es sich, in professionelle Outdoor-Ausrüstung zu investieren.

Nimm dir nicht zu viel mit, aber denke an die wichtigsten Basisutensilien. Ein Taschenmesser etwa braucht nicht viel Platz im Gepäck, bei Camping-Geschirr dagegen ist je nach Planung der Tour abzuwägen. Damit du nichts vergisst, legst du dir am besten eine Packliste für deine Trekkingtour bereit und hakst die einzelnen Punkte nacheinander ab. So gerüstet kannst du deine Trekkingtour in der Schweiz beruhigt antreten. Geniess die Aussicht!

 

Trekking-Packliste zum Abhaken

Nutze diese Liste, wenn du deine Trekking-Ausrüstung zusammenstellst – so bereitest du dich perfekt vor!

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